Schlüssel zum globalen Bewusstsein
50 Prozent auf das Buch
Gratis: Schlüssel zum globalen Bewusstsein

Oskar hat einen Selbstverlag gegründet, weil alle von ihm angeschriebenen Verlagshäuser entweder kein ernsthaftes Interesse an seiner Autobiografie gezeigt, oder aber von Oskar „Kostenbeiträge“ von Fr. 20‘000.- und mehr gefordert haben.

Auf der anderen Seite wollte der Eidg. dipl. Verkaufsleiter das Abenteuer, ein Buch zu veröffentlichen, selbst erleben und war bereit, das finanzielle Risiko zu tragen.

Oskar war sich bewusst, dass er mit Leuten zusammenarbeiten musste, die über das nötige Fachwissen verfügten, wenn das Buch ein Erfolg werden sollte. Er fand einen erfahrenen Lektor und Verleger, der nicht nur sein Branchenwissen einbrachte, sondern auch eine erfahrene Buchherstellerin für die Zusammenarbeit gewinnen konnte. Diese Grafikerin war auch für die Gestaltung dieser Homepage zuständig. Oskar möchte Herrn Peter Baumann als Lektor und Frau Monika Swirski als Grafikerin für ihre Unterstützung recht herzlich danken.


Schlüssel zum globalen Bewusstsein Gratis

Taschenbuch ISBN 978-3-033-04950-5 Fr. 19.80
Fr. 10.00

Hardcover ISBN 978-3-033-04949-9 Fr. 29.80
Fr. 15.00

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VORWORT

Viele Menschen liebäugeln im fortgeschrittenen Alter mit ...

Leseprobe

Warum musste der älteste Bruder von Oskar ins Zuchthaus

Oskar war stolz auf seinen Bruder.

Dieser war Korporal bei der Artillerie.

Eines Tages entschloss sich der Bruder, den Militärdienst fortan zu verweigern.
Es war ein trauriger Tag für Oskar, als die Heerespolizei seinen Bruder abholte.
Vor dem Militärgericht bemühten sich alle um den Angeklagten, er war ja ein anständiger junger Mann, ein Idealist.
Die beste Lösung wäre, er würde sein Einverständnis zum Gutachten des Psychiaters geben, dass er nicht ganz normal sei. Er wisse natürlich schon, dass der junge Mann normal sei, bestätigte der Psychiater, aber das wäre die einfachste Lösung.
Sein Bruder lehnte dieses Angebot ab.
Ein Jahr Zuchthaus war das Urteil, und der Bruder wurde nach Regensdorf verlegt.

31. März 2015

Lieber Erich,

ich bin von Eurer Geschichte sehr berührt, ich finde fast keine Worte! Besonders die Krankheit von Nina, die Einnahme der Pille, diese Verantwortungslosigkeit des jungen Arztes, die Krankheit von Franziska, die Geschichte von Martin … Und dann die von Elektrosmog belastete Wohnung in Monti, davon hatte ich ja keine Ahnung – und dass Euer Corgi Griffin daran sterben musste. Als ich das Buch fertig gelesen hatte, war ich ziemlich traurig. Aber dann sah ich Dich vor mir. So positiv denkend, so stark, so „zwäg“. Mein grosses Kompliment zu Deinem Buch und an Dich!!

Du wirst an meinem Gartenfest im nächsten Sommer mit Deiner wunderschönen Drehorgel erwartet. Ich freue mich!!

Freundliche Grüsse aus Brione s.M.

3. September 2015

Sehr geehrter Herr Esslinger,

gerade eben habe ich Ihr Buch mit viel Entzücken in einem Zug fertig gelesen.

Es ist ein sehr anregendes Buch, mit viel Humor, Lebensesprit und Weisheit. Besonders die Worte auf den Seiten 42/43/83/86 haben mich sehr berührt – wie wahr! Auch die wundervolle Liebesgeschichte ist sehr bewegend und erfreulich.

Nun wünsche ich Ihnen weiterhin viel Lebensfreude, Mut und eine gute Gesundheit.

Alles Beste wünscht Ihnen die Schwester von M.G.Beatrice.

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VORWORT

Viele Menschen liebäugeln im fortgeschrittenen Alter mit dem Gedanken, ihre Autobiografie zu schreiben. Manche aus eigenem Antrieb und innerem Feuer, andere, weil sie, wann immer sie Erlebnisse oder Anekdoten aus ihrem Leben zum Besten geben, von Verwandten, Freunden und Bekannten dazu gedrängt werden: „Das musst du unbedingt aufschreiben!“ Nur wenige nehmen die Mühsal auf sich, eine solche Herkulesarbeit auch tatsächlich anzugehen und zum Stift zu greifen, oder – zeitgemässer: in die Tastatur ihres Computers oder Tabletts zu hämmern. Zum Glück! Denn etwas zu erzählen haben und etwas erzählen können, sind zwei Paar Schuhe. Eine Geschichte so erzählen zu können, dass der Zuhörer oder die Leserin in Bann geschlagen werden und der Fortsetzung entgegenfiebern, ist eine Kunst. Nicht umsonst bewahren wir den grossen Geschichtenerzählern unserer Kindheit, aber auch den Autoren, deren Romane und Erzählungen uns durch unser Leben als Erwachsene begleiten, ein ehrendes Gedenken.
Einer, der nicht nur etwas zu erzählen hat, sondern auch mitreissend, humorvoll und engagiert zu erzählen weiss, ist der Autor von „Oskar, der Drehorgelmann“. Was er erzählt, ist die wahre Geschichte von Oskar und Nina, im Kern eine Liebesgeschichte, die in der Sekundarschule von Bülach beginnt, ein halbes Jahrhundert (und zwei ganze Leben) umspannt und mit dem Alzheimertod von Nina ihr Ende findet. Rund um diese Liebesgeschichte erfahren und erleben wir ein Stück Schweizer Alltagsgeschichte: Oskar, der als unternehmungslustiger Bub in einer Grossfamilie in Bülach aufwächst, die vom Berufsberater vorgeschlagene Lehre in der Metallarbeiterschule Winterthur und anschliessend die Rekrutenschule absolviert, seinem Schulschatz mit 16 Jahren einen ersten Heiratsantrag macht – und abgewiesen wird. Oskar, der in seinem Leben gegen viele Mauern anrennt, in seinen Memoiren aber stolz berichten kann, dass diese Mauern manchmal auch nachgegeben haben.
„Oskar, der Drehorgelmann“ ist eine wahre Geschichte, auch wenn die Namen der Handelnden leicht verändert wurden. Alle geschilderten Fakten und Ereignisse sind überprüfbar. Als besonders reizvoll erweist sich dabei eine Eigenheit von Oskar, die er ein Leben lang beibehalten hat: das gewissenhafte Notieren und Archivieren aller Einnahmen und Ausgaben. Diese Zahlen stehen nie im Zentrum der Geschichte, aber so, wie die gelegentlichen Jahresangaben, bereichern sie diesen Bericht über ein an Höhen und Tiefen reiches Leben – von der beruflichen Karriere über Familie und Wohnsituation bis hin zu Glaubenskonflikten und philosophischen Erkenntnissen – und verankern ihn in der Zeit.
Dass Oskar nicht in der Ich-Form schreibt (aber mit seinem richtigen Namen als Autor zeichnet), sondern von sich in der dritten Person spricht, erweist sich als Gewinn: Sie ermöglicht es dem Erzähler, auch in kritischen und selbstkritischen Momenten souverän und (selbst)ironisch Distanz zu halten. Der in seinem beruflichen Leben erfolgreiche Verkäufer ist auch als Verkäufer seiner selbst sehr gewieft. Wir Leserinnen und Leser lassen uns von seinen Schilderungen gerne mitreissen, erfahren wir doch von gelegentlich fast unglaublich anmutenden Ereignissen im ganz normalen Alltagslebens eines Arbeitnehmers, Familienvaters, Mieters, Wohneigentümers, Hundebesitzers und Arztbesuchers; von einer Anhäufung von Schicksalsschlägen und Zufällen, wie sie sich ein Romanautor nicht besser ausdenken könnte. Vor allem aber werden wir intime Zeugen einer Liebesgeschichte, wie sie im Buche steht: zeitlos und zärtlich, beklemmend und berührend, gelegentlich zu Tode betrübt, dann wieder heiter vergnügt – das Auf und Ab zweier Menschen, die sich früh gefunden und nie wieder voneinander gelassen haben, „bis dass der Tod euch scheidet“.
Es ist eine alte Erkenntnis, die sich den Leserinnen und Lesern von „Oskar, der Drehorgelmann“ aufdrängt und von der wahren Geschichte von Oskar und Nina einmal mehr bestätigt wird: Die besten Geschichten schreibt das Leben selbst. In diesem Sinne: Lesen Sie wohl!

Peter Baumann, Ascona